Kindertagespflege des Ev. Bildungswerks Dortmund

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kindertagespflege ist ein fester Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Ein Vorteil dieser Betreuungsform ist die flexible, familiennahe Betreuung in einer kleinen Gruppe durch eine feste Bezugsperson in einem kindgerechten Umfeld. Hierdurch wird vielen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.
Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit als Fachberatung liegt in der Vermittlung der von uns überprüften Kindertagespflegepersonen an Eltern, die eine passende Betreuung für ihr Kind suchen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Jugendamt zusammen. 

Die Kindertagespflegepersonen werden bei uns eng begleitet und fortgebildet, um den Anforderungen an die Qualität der Betreuung gerecht zu werden. Tagespflegepersonen betreuen, bilden und fördern jedes Kind gemäß seines Alters und Entwicklungsstandes. Durch die enge Bindung zwischen Kindertagespflegeperson und Kind wird die für die Entwicklung notwendige Stabilität und Sicherheit gegeben, mit der Kinder die Welt entdecken können. 

Ob Sie nun eine Kindertagespflegeperson für Ihr Kind suchen oder Interesse an dieser Tätigkeit haben, wir beraten Sie gern! 

Auf dieser Seite finden Sie die Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen.

Zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB kommen Sie über diesen Link.

Näheres zur Vermittlung einer Kindertagespflegeperson erfahren Sie hier.

Freie Betreuungsplätze

Hier finden Sie eine Übersicht über die freien Betreuungsplätze.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne unter 0231 22962 400 oder kindertagespflege@ekkdo.de


Kursdetails

Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen

Anmeldung möglich (15 Plätze sind frei)

Kursnr. E261-C031
Beginn So., 14.06.2026, 15:00 - 17:15 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Schweizer Allee 30 (neben dem Tennis-Club)
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 30

Kursbeschreibung

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Menschen jüdischen Glaubens in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der Alte Jüdische Friedhof an der Schweizer Allee gilt als der zweitälteste Friedhof in Dortmund Aplerbeck. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine trägt die Jahreszahl 1855. 1894 legte die Kommune Aplerbeck an der heutigen Köln-Berliner Straße einen Kommunalfriedhof an. Im selben Jahr bat der jüdische Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag der „israelitischen Gemeinde“ Aplerbecks die jüdischen Interessen bei der Anlage des neuen Kommunalfriedhofs zu berücksichtigen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Der Aplerbecker Kommunalfriedhof bot Platz für die beiden christlichen Konfessionen sowie die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde. Zwischen 1903 und 1939 wurden sie hier beigesetzt. Beide Friedhöfe wurden während der Zeit des Nationalsozialismus durch Vandalismus zerstört. Heute erinnern die beiden Friedhöfe an Jüdinnen und Juden aus Dortmund Aplerbeck. Das Projekt "Jüdische Heimat Dortmund" des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spuren der jüdischen Mitbürger Dortmunds wieder sichtbarer zu machen und sie dauerhaft im kollektiven Stadtgedächtnis zu verankern. Klaus Winter, Leiter des Projektes, rekonstruiert anhand einiger Grabsteine die Biografien der in Aplerbeck bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt.


Treffpunkt ist der Alte Jüdische Friedhof an der Schweizer Allee 30, neben dem Tennisclub.

Der Weg zwischen den Friedhöfen beträgt ca. 1 km und ist in 15-20 Minuten über gepflasterte Wege zu gehen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund e.V. statt.


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