Kindertagespflege des Ev. Bildungswerks Dortmund

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kindertagespflege ist ein fester Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Ein Vorteil dieser Betreuungsform ist die flexible, familiennahe Betreuung in einer kleinen Gruppe durch eine feste Bezugsperson in einem kindgerechten Umfeld. Hierdurch wird vielen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.
Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit als Fachberatung liegt in der Vermittlung der von uns überprüften Kindertagespflegepersonen an Eltern, die eine passende Betreuung für ihr Kind suchen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Jugendamt zusammen. 

Die Kindertagespflegepersonen werden bei uns eng begleitet und fortgebildet, um den Anforderungen an die Qualität der Betreuung gerecht zu werden. Tagespflegepersonen betreuen, bilden und fördern jedes Kind gemäß seines Alters und Entwicklungsstandes. Durch die enge Bindung zwischen Kindertagespflegeperson und Kind wird die für die Entwicklung notwendige Stabilität und Sicherheit gegeben, mit der Kinder die Welt entdecken können. 

Ob Sie nun eine Kindertagespflegeperson für Ihr Kind suchen oder Interesse an dieser Tätigkeit haben, wir beraten Sie gern! 

Auf dieser Seite finden Sie die Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen.

Zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB kommen Sie über diesen Link.

Näheres zur Vermittlung einer Kindertagespflegeperson erfahren Sie hier.

Freie Betreuungsplätze

Hier finden Sie eine Übersicht über die freien Betreuungsplätze.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne unter 0231 22962 400 oder kindertagespflege@ekkdo.de


Kursdetails

Die Herausforderung - Das gelingende Elterngespräch NEU

Anmeldung auf Warteliste

Kursnr. F271-Y920
Beginn Di., 06.04.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
Dauer 2 Termine
Kursort Reinoldinum, 2. OG, Glassaal
Gebühr 220,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 14

Kursbeschreibung

Verbindung schaffen im Gespräch! Denn: Gespräche verbinden uns!

Das Gespräch mit den unterschiedlichen Eltern im Arbeitskontext Kita und OGS gibt es in zahlreichen Varianten: Das Aufnahmegespräch, die Elternabende, Beratungsgespräche, Gespräche zu besonderen Anlässen, Tür- und Angelgespräche oder auch (brisante oder fordernde) Elterngespräche. Ein besonders wichtiger Aspekt in der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita/OGS ist jedoch die Begleitung und Beratung von Eltern zu Entwicklungsfragen ihrer Kinder.

Aber nicht immer laufen Elterngespräche so, wie Sie es vorher geplant haben. Unverhofft kommt oft – eine Devise, die im Zwischenmenschlichen wohl nicht selten ist. Jedes Gespräch, jedes Aushandeln mit Eltern ist immer auch eine Übersetzungsleistung. Unterschiedliche Kulturen treffen zusammen, unterschiedliche Wünsche, Absichten, Weltbilder, Einschätzungen, Interessen – alle wollen abgewogen sein, um gute Lösungen zu finden. Es geht also weniger darum, die Grenze zwischen richtig oder falsch klar zu ziehen, ein „entweder-oder“ zu definieren, Widerstände zu durchbrechen, um das Eigene durchzusetzen. Sondern – wo immer es geht – geht es um die Erhaltung und Pflege einer guten Kooperation, es geht ums Zuhören, um Perspektivwechsel und damit um das Brückenbauen; zum Wohle des Kindes.


Hierzu können auch die Grundlagen der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung hilfreich sein. Wie kann ich denn ein (heraus-)forderndes Elterngespräch souverän leiten und dieses authentisch und kompetent führen? Wie jongliere ich zwischen Verständnis für die Sicht der Eltern und meiner vielleicht auch für die Eltern eher unbequemen, professionellen Standhaftigkeit im Sinne des Kindes? Hier erhalten Sie einen Überblick über Gestaltungsmöglichkeiten eines konstruktiv geführten Elterngesprächs, aber auch die Möglichkeit der Selbstreflexion zur eigenen, inneren Haltung.


Sie verfügen längst über Ihr eigenes Gestaltungsrepertoire in Elterngesprächen – jetzt sind Sie eingeladen, Ihr Vorgehen zu reflektieren, Bewährtes beizubehalten mit der Einladung, auch einmal neue, ungewohnte Wege im Elterngespräch auszuprobieren und für sich zu bewerten. Mischen Sie Ihre bewährte Vorgehensweise mit den ein oder anderen neuen Fragestellungen, vielleicht auch Haltungen und Gesprächstechniken.


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