Kindertagespflege des Ev. Bildungswerks Dortmund

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kindertagespflege ist ein fester Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Ein Vorteil dieser Betreuungsform ist die flexible, familiennahe Betreuung in einer kleinen Gruppe durch eine feste Bezugsperson in einem kindgerechten Umfeld. Hierdurch wird vielen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.
Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit als Fachberatung liegt in der Vermittlung der von uns überprüften Kindertagespflegepersonen an Eltern, die eine passende Betreuung für ihr Kind suchen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Jugendamt zusammen. 

Die Kindertagespflegepersonen werden bei uns eng begleitet und fortgebildet, um den Anforderungen an die Qualität der Betreuung gerecht zu werden. Tagespflegepersonen betreuen, bilden und fördern jedes Kind gemäß seines Alters und Entwicklungsstandes. Durch die enge Bindung zwischen Kindertagespflegeperson und Kind wird die für die Entwicklung notwendige Stabilität und Sicherheit gegeben, mit der Kinder die Welt entdecken können. 

Ob Sie nun eine Kindertagespflegeperson für Ihr Kind suchen oder Interesse an dieser Tätigkeit haben, wir beraten Sie gern! 

Auf dieser Seite finden Sie die Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen.

Zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB kommen Sie über diesen Link.

Näheres zur Vermittlung einer Kindertagespflegeperson erfahren Sie hier.

Freie Betreuungsplätze

Hier finden Sie eine Übersicht über die freien Betreuungsplätze.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne unter 0231 22962 400 oder kindertagespflege@ekkdo.de


Kursdetails

Arbeit mit dem inneren Kind – Warum triggern mich manche Eltern, Kinder oder Kolleg*innen so?

Anmeldung auf Warteliste

Kursnr. F262-Y950
Beginn Di., 08.12.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Dauer 2 Termine
Kursort Reinoldinum, 2. OG, Glassaal
Gebühr 290,00 €
Teilnehmer:innen 8 - 12

Kursbeschreibung

Arbeit mit dem inneren Kind

Warum triggern mich manche Eltern, Kinder oder Kolleg*innen so?

Im beruflichen pädagogischen Alltag stehen wir vor vielfältigen Herausforderungen: Kinder mit auffälligem Verhalten, schwierige Elterngespräche oder Spannungen im Team können emotional belasten. Oft reagieren wir in diesen Situationen intensiver, als wir es von uns selbst erwarten würden. Warum ist das so?

Diese Fortbildung ist bewusst selbsterfahrungsorientiert angelegt und lädt dazu ein, das eigene Erleben, Denken und Handeln achtsam zu reflektieren.

Ein möglicher Schlüssel liegt in unserer eigenen Biografie. Erfahrungen aus Kindheit und Jugend – unser sogenanntes „inneres Kind“ – prägen unser Denken, Fühlen und Handeln bis heute. Gerade in herausfordernden Situationen können alte Muster, Schutzstrategien oder Glaubenssätze reaktiviert werden, ohne dass uns dies bewusst ist.

In dieser zweitägigen Fortbildung lernen Sie, diese inneren Muster zu erkennen, besser zu verstehen und angemessen mit ihnen umzugehen. Wer sich selbst besser kennt, kann auch im beruflichen Alltag klarer, gelassener und beziehungsorientierter handeln – gegenüber Kindern, Eltern und Kolleg*innen.

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte in Kindertageseinrichtungen sowie im Offenen Ganztag, die ihre Selbstreflexion vertiefen, das eigene Handeln ehrlich hinterfragen und ihre Handlungskompetenz im Umgang mit herausfordernden Situationen stärken möchten. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion sowie zur Vertraulichkeit im gemeinsamen Austausch wird vorausgesetzt.

Ziel dieser Fortbildung ist es, dass die Teilnehmenden ihre eigenen biografischen Prägungen besser verstehen, sich selbst gestärkt erleben und mit einem guten, stimmigen Gefühl in den pädagogischen Alltag zurückkehren.

Inhalte:

  • Biografiearbeit und transgenerationale Weitergabe
  • Eigene Trigger erkennen und verstehen
  • Spiegelgesetz: Was mich trifft, betrifft mich
  • Stressreaktionen und individuelle Verhaltensweisen
  • Reflexion von Beziehungserfahrungen, Mustern und Schutzstrategien
  • Glaubenssätze erkennen, hinterfragen und neu ausrichten
  • Überlebensmodus vs. Schöpfermodus
  • Möglichkeiten der Selbstregulation und Bedürfnisorientierung

Kurs teilen: