Fortbildungen für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Das neue Fortbildungsprogramm 2025/2026 ist da – mit vielfältigen Angeboten für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen und im Offenen Ganztag. Die Fortbildungen greifen aktuelle pädagogische Fragestellungen auf und unterstützen Sie dabei, Ihre fachlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln und neue Impulse für die pädagogische Arbeit zu gewinnen. Themen wie Religionspädagogik, Inklusion, Sprachbildung, Gesprächsführung, Konfliktmanagement sowie Team- und Persönlichkeitsentwicklung finden sich im Fortbildungsprogramm wieder.
Das Programmheft steht ab sofort online und in gedruckter Form zur Verfügung.
Hier können Sie es auch downloaden.

Kursdetails

Der Jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde

Anmeldung möglich (29 Plätze sind frei)

Kursnr. E262-C050
Beginn So., 11.10.2026, 15:00 - 16:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Treffpunkt: Hörder Kampweg / Kettlerskamp
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 30

Kursbeschreibung

Im Laufe der Zeit nutzten die jüdischen Einwohner der einst selbständigen Stadt Hörde nacheinander drei Friedhöfe für die Beisetzung ihrer Toten. Der  Friedhof an der Seekante wurde 1740 erstmals erwähnt und erst 1887 für Bestattungen geschlossen. Bis in den Ersten Weltkrieg hinein gehörte er noch zum Hörder Stadtbild. Im Bickefeld hatte die Synagogen-Gemeinde einen neuen Begräbnisplatz gefunden, der aber schon 1911 aufgegeben werden musste, weil die benachbarte Hermannshütte immer weiter expandierte. Das führte zur Anlage des heute noch bestehenden Friedhofs am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt. Einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten.

Der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V. hat es sich mit dem Projekt "Jüdische Heimat Dortmund" zur Aufgabe gemacht, die Spuren seiner jüdischen Mitbürger wieder sichtbarer zu machen und sie dauerhaft im kollektiven Stadtgedächtnis zu verankern. Ausgehend von den Gräberfeldern im Stadtgebiet wird ihre Geschichte anhand ausgewählter Biografien erzählt. Der Friedhof am Hörder Kampweg ist heute einer der fast vergessenen jüdischen Stadtteilfriedhöfe. Während der NS-Zeit war es zu massiven Zerstörungen gekommen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder hergerichtet. Seit 1967 ist er offiziell geschlossen. Doch etwa 90 Grabsteine aus der Zeit von 1779 bis 1952 existieren bis heute.

Klaus Winter, Leiter des Projektes "Jüdische Heimat Dortmund", nimmt Sie mit über den Friedhof und spürt mit Ihnen den jüdischen Bürger*innen von Hörde und ihrem Leben nach. Die Veranstaltung trägt dazu bei, die Erinnerungskultur an Jüdisches Leben und dem Alltag der Juden und Jüdinnen in Hörde und Umgebung, aber auch an Antisemitismus und NS-Verbrechen lebendig zu halten.


Bitte berücksichtigen Sie, dass die Wege auf dem Friedhof nicht befestigt sind. Wettergerechte Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sind empfehlenswert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund e.V. statt.


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