Fortbildungen für Mitarbeitende im Offenen Ganztag

Das neue Fortbildungsprogramm 2025/2026 ist da – mit vielfältigen Angeboten für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen und im Offenen Ganztag. Die Fortbildungen greifen aktuelle pädagogische Fragestellungen auf und unterstützen Sie dabei, Ihre fachlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln und neue Impulse für die pädagogische Arbeit zu gewinnen. Themen wie Religionspädagogik, Inklusion, Sprachbildung, Gesprächsführung, Konfliktmanagement sowie Team- und Persönlichkeitsentwicklung finden sich im Fortbildungsprogramm wieder.
Das Programmheft steht ab sofort online und in gedruckter Form zur Verfügung.
Hier können Sie es auch downloaden.

Kursdetails

Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen

Anmeldung möglich (14 Plätze sind frei)

Kursnr. E261-C031
Beginn So., 14.06.2026, 15:00 - 17:15 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Schweizer Allee 30 (neben dem Tennis-Club)
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 30

Kursbeschreibung

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Menschen jüdischen Glaubens in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der Alte Jüdische Friedhof an der Schweizer Allee gilt als der zweitälteste Friedhof in Dortmund Aplerbeck. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine trägt die Jahreszahl 1855. 1894 legte die Kommune Aplerbeck an der heutigen Köln-Berliner Straße einen Kommunalfriedhof an. Im selben Jahr bat der jüdische Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag der „israelitischen Gemeinde“ Aplerbecks die jüdischen Interessen bei der Anlage des neuen Kommunalfriedhofs zu berücksichtigen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Der Aplerbecker Kommunalfriedhof bot Platz für die beiden christlichen Konfessionen sowie die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde. Zwischen 1903 und 1939 wurden sie hier beigesetzt. Beide Friedhöfe wurden während der Zeit des Nationalsozialismus durch Vandalismus zerstört. Heute erinnern die beiden Friedhöfe an Jüdinnen und Juden aus Dortmund Aplerbeck. Das Projekt "Jüdische Heimat Dortmund" des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spuren der jüdischen Mitbürger Dortmunds wieder sichtbarer zu machen und sie dauerhaft im kollektiven Stadtgedächtnis zu verankern. Klaus Winter, Leiter des Projektes, rekonstruiert anhand einiger Grabsteine die Biografien der in Aplerbeck bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt.


Treffpunkt ist der Alte Jüdische Friedhof an der Schweizer Allee 30, neben dem Tennisclub.

Der Weg zwischen den Friedhöfen beträgt ca. 1 km und ist in 15-20 Minuten über gepflasterte Wege zu gehen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund e.V. statt.


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