Qualifizierung zur Fachkraft in KiTas

 

Diese Form der berufsbegleitenden Qualifizierung mit Zertifikat richtet sich an Berufsgruppen gemäß der Verordnung zu den Grundsätzen über die Qualifikation und den Personalschlüssel (Personalverordnung) des KiBiz vom 27.11.2024, welche in Kindertageseinrichtungen je nach Vorqualifikation als sozialpädagogische Fachkraft bzw. als Person auf Fachkraftstunden tätig werden möchten.  

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
(https://www.kita.nrw.de/system/files/media/document/file/rs_25_2024_anlage_1_personalverordnung_nrw.pdf),
(https://www.kita.nrw.de/system/files/media/document/file/rs_25_2024_anlage_3_positivliste_zur_personalverordnung.pdf)

Die Voraussetzungen sind hierbei vom jeweiligen Träger der Kindertageseinrichtungen zu überprüfen.

Ablauf der Qualifizierung:

Die Qualifizierung ist in aufeinander abgestimmte Blöcke gegliedert, die Präsenztermine und Online-Live Formate kombinieren. Hinzu kommen ergänzende Selbstlerneinheiten. Diese umfassen 20 Zeitstunden und dienen der gezielten Vor- und Nachbereitung durch Fachtexte, Aufgabenstellungen und Rechercheaufträge.

Ein zentraler Bestandteil der Qualifizierung ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Kompetenzentwicklung erfolgt durch das Aufeinander beziehen der beiden Lernorte ‚Seminar‘ und ‚Kindertageseinrichtung‘ indem neu erworbene Kompetenzen im kontinuierlichen Austausch reflektiert, angewandt und weiterentwickelt.
Ergänzend entwickeln die Teilnehmenden ein Praxisprojekt im Rahmen von 25 Zeitstunden in der Kindertageseinrichtung. Die jeweilige Kindertageseinrichtung stellt die Begleitung der Teilnehmenden durch eine*n Mentor*in sicher.

Die Seminare werden von Referent*innen mit großer Expertise und Erfahrung gestaltet. Eine kontinuierliche Kursbegleitung übernimmt die Organisation der und steht den Teilnehmenden und den Mentor*innen während der gesamten Qualifizierung als Ansprechperson zur Verfügung. 

Die Qualifizierung ist in 4 verschiedene Module unterteilt:
Modul 1    Berufliches Selbstverständnis: Beziehung gestalten und pädagogisch Handeln

Modul 2    Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag: Sozialpädagogische Bildungsarbeit professionell gestalten

Modul 3    Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

Modul 4    Erziehungs- und Bildungspartnerschaften sowie Übergänge gestalten. Im Team agieren

Orientierung für die Inhalte der Module bieten die gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII, des KiBiz und die Bildungsgrundsätze NRW’. Zudem sind sie abgestimmt auf das ‘Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieher*innen an Fachschulen und Akademien’. 

Abschluss:

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Teilnahmezertifikat auf welchem der Stundenumfang, der Zeitraum und die Inhalte aufgeführt sind.

Bedingungen für die Anmeldung und Teilnahme:

Die beruflichen Zugangsvoraussetzungen sind gegeben: 

  • Teilnehmende verfügen über eine berufliche Qualifikation gemäß der Personalverordnung der Landesjugendämter NRW  
  • Teilnehmende sind in einer Kindertageseinrichtung angestellt oder führen während der Qualifikation ein Praktikum in einer Kindertageseinrichtung durch. Dies ermöglicht einen gesicherten Theorie-Praxis-Transfer 
  • Die Begleitung der Teilnehmenden durch eine*n Mentor*in der jeweiligen Kindertageseinrichtung wird sichergestellt
  • Die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an Zoom-Meetings sind gegeben
  • Die maximalen Fehlzeiten dürfen 10 % der Kurszeit nicht überschreiten

Kosten:
2200,00 €

Inhalte

Die Qualifizierung ist in 4 verschiedene Module unterteilt:
Modul 1    Berufliches Selbstverständnis: Beziehung gestalten und pädagogisch Handeln

Modul 2    Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag: Sozialpädagogische Bildungsarbeit professionell gestalten

Modul 3    Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

Modul 4    Erziehungs- und Bildungspartnerschaften sowie Übergänge gestalten. Im Team agieren

Orientierung für die Inhalte der Module bieten die gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII, des KiBiz und die Bildungsgrundsätze NRW’. Zudem sind sie abgestimmt auf das ‘Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieher*innen an Fachschulen und Akademien’. 

Abschluss:

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Teilnahmezertifikat auf welchem der Stundenumfang, der Zeitraum und die Inhalte aufgeführt sind.

Bedingungen für die Anmeldung und Teilnahme:

 Die beruflichen Zugangsvoraussetzungen sind gegeben. 
•    Teilnehmende verfügen über eine berufliche Qualifikation gemäß der Personalverordnung der Landesjugendämter NRW  
•    Teilnehmende sind in einer Tageseinrichtung für Kinder angestellt. Dies ermöglicht einen gesicherten Theorie-Praxis-Transfer 
•    Die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an Zoom-Meetings sind gegeben: 

Kosten:
2100€

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Kursstart

Kursstart: Frühjahr 2027


Kontaktdaten:

Information und Anmeldung:

Sabrina Köhler
Teamleitung 
Ev. Kirchenkreis Dortmund  
Ev. Bildungswerk Dortmund  
Familienbildung – Berufliche Bildung
Reinoldinum, Schwanenwall 34  
44135 Dortmund  
   
Tel: 0231-22962-415  
Sabrina.koehler@ekkdo.de 
 
Alena Kanoune 
B.A. Soziale Arbeit/Sozialpädagogik 
Ev. Kirchenkreis Dortmund  
Ev. Bildungswerk Dortmund  
Familienbildung – Berufliche Bildung 
Reinoldinum, Schwanenwall 34  
44135 Dortmund  
   
Tel: 0231-22962-457
sophiaalena.kanoune@ekkdo.de 
 

Qualifizierung zur Fachkraft in Kindertageseinrichtungen

Kursdetails

Der Jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde

Anmeldung möglich (29 Plätze sind frei)

Kursnr. E262-C050
Beginn So., 11.10.2026, 15:00 - 16:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Treffpunkt: Hörder Kampweg / Kettlerskamp
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 30

Kursbeschreibung

Im Laufe der Zeit nutzten die jüdischen Einwohner der einst selbständigen Stadt Hörde nacheinander drei Friedhöfe für die Beisetzung ihrer Toten. Der  Friedhof an der Seekante wurde 1740 erstmals erwähnt und erst 1887 für Bestattungen geschlossen. Bis in den Ersten Weltkrieg hinein gehörte er noch zum Hörder Stadtbild. Im Bickefeld hatte die Synagogen-Gemeinde einen neuen Begräbnisplatz gefunden, der aber schon 1911 aufgegeben werden musste, weil die benachbarte Hermannshütte immer weiter expandierte. Das führte zur Anlage des heute noch bestehenden Friedhofs am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt. Einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten.

Der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V. hat es sich mit dem Projekt "Jüdische Heimat Dortmund" zur Aufgabe gemacht, die Spuren seiner jüdischen Mitbürger wieder sichtbarer zu machen und sie dauerhaft im kollektiven Stadtgedächtnis zu verankern. Ausgehend von den Gräberfeldern im Stadtgebiet wird ihre Geschichte anhand ausgewählter Biografien erzählt. Der Friedhof am Hörder Kampweg ist heute einer der fast vergessenen jüdischen Stadtteilfriedhöfe. Während der NS-Zeit war es zu massiven Zerstörungen gekommen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder hergerichtet. Seit 1967 ist er offiziell geschlossen. Doch etwa 90 Grabsteine aus der Zeit von 1779 bis 1952 existieren bis heute.

Klaus Winter, Leiter des Projektes "Jüdische Heimat Dortmund", nimmt Sie mit über den Friedhof und spürt mit Ihnen den jüdischen Bürger*innen von Hörde und ihrem Leben nach. Die Veranstaltung trägt dazu bei, die Erinnerungskultur an Jüdisches Leben und dem Alltag der Juden und Jüdinnen in Hörde und Umgebung, aber auch an Antisemitismus und NS-Verbrechen lebendig zu halten.


Bitte berücksichtigen Sie, dass die Wege auf dem Friedhof nicht befestigt sind. Wettergerechte Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sind empfehlenswert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund e.V. statt.


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