Pädagogische Fortbildungen & Qualifizierungen

Pädagogische Arbeit lebt von Ihren persönlichen und fachlichen Fähigkeiten. Dazu bieten wir Ihnen praxisnahe Fortbildungen und Qualifizierungen mit kompetenten Referentinnen und Referenten.
Unsere Ziele liegen dabei auf der Vermittlung von:

  • (religions-) pädagogischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen
  • methodischem und konzeptionellem Handwerkszeug.

Das Angebotsspektrum ist groß: Sie finden bei uns beispielsweise Fortbildungen für Ansprechpersonen aus Eltern-Kind-Gruppen, Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen oder Fortbildungen mit der Sarah Wiener Stiftung.

Für pädagogische Mitarbeiter:innen in Kindertageseinrichtungen und im Offenen Ganztag geben wir ein separates Jahresprogramm heraus - diese Fortbildungen finden Sie gesammelt unter den folgenden Links.

Auch zum Bereich der Qualifizierungen zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB kommen Sie über einen Link unten.

Zusätzlich bieten wir eine Qualifizierung zur Fachkraft in Kindertageseinrichtungen an.


Fortbildungen für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Hier finden Sie unsere Fortbildungen für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen.


Fortbildungen für Mitarbeitende im Offenen Ganztag

Hier finden Sie unsere Fortbildungen für Mitarbeitende im Offenen Ganztag.


Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen

Hier finden Sie unsere Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen.


Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson

Hier finden Sie Informationen zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB.


Qualifizierung zur Fachkraft in Kindertageseinrichtungen

Hier finden Sie Informationen zur Qualifizierung zur Fachkraft in Kindertageseinrichtungen.


In der Liste unten finden Sie alle Fortbildungen aus den oben beschriebenen Bereichen sowie Angebote für Kursleitungen und Ansprechpersonen aus Eltern-Kind-Gruppen in den Gemeinden sowie Babysitting-Kurse.

Kursdetails

Der Jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde

Anmeldung möglich (29 Plätze sind frei)

Kursnr. E262-C050
Beginn So., 11.10.2026, 15:00 - 16:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Treffpunkt: Hörder Kampweg / Kettlerskamp
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 30

Kursbeschreibung

Im Laufe der Zeit nutzten die jüdischen Einwohner der einst selbständigen Stadt Hörde nacheinander drei Friedhöfe für die Beisetzung ihrer Toten. Der  Friedhof an der Seekante wurde 1740 erstmals erwähnt und erst 1887 für Bestattungen geschlossen. Bis in den Ersten Weltkrieg hinein gehörte er noch zum Hörder Stadtbild. Im Bickefeld hatte die Synagogen-Gemeinde einen neuen Begräbnisplatz gefunden, der aber schon 1911 aufgegeben werden musste, weil die benachbarte Hermannshütte immer weiter expandierte. Das führte zur Anlage des heute noch bestehenden Friedhofs am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt. Einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten.

Der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V. hat es sich mit dem Projekt "Jüdische Heimat Dortmund" zur Aufgabe gemacht, die Spuren seiner jüdischen Mitbürger wieder sichtbarer zu machen und sie dauerhaft im kollektiven Stadtgedächtnis zu verankern. Ausgehend von den Gräberfeldern im Stadtgebiet wird ihre Geschichte anhand ausgewählter Biografien erzählt. Der Friedhof am Hörder Kampweg ist heute einer der fast vergessenen jüdischen Stadtteilfriedhöfe. Während der NS-Zeit war es zu massiven Zerstörungen gekommen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder hergerichtet. Seit 1967 ist er offiziell geschlossen. Doch etwa 90 Grabsteine aus der Zeit von 1779 bis 1952 existieren bis heute.

Klaus Winter, Leiter des Projektes "Jüdische Heimat Dortmund", nimmt Sie mit über den Friedhof und spürt mit Ihnen den jüdischen Bürger*innen von Hörde und ihrem Leben nach. Die Veranstaltung trägt dazu bei, die Erinnerungskultur an Jüdisches Leben und dem Alltag der Juden und Jüdinnen in Hörde und Umgebung, aber auch an Antisemitismus und NS-Verbrechen lebendig zu halten.


Bitte berücksichtigen Sie, dass die Wege auf dem Friedhof nicht befestigt sind. Wettergerechte Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sind empfehlenswert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund e.V. statt.


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