Kindertagespflege des Ev. Bildungswerks Dortmund

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kindertagespflege ist ein fester Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Ein Vorteil dieser Betreuungsform ist die flexible, familiennahe Betreuung in einer kleinen Gruppe durch eine feste Bezugsperson in einem kindgerechten Umfeld. Hierdurch wird vielen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.
Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit als Fachberatung liegt in der Vermittlung der von uns überprüften Kindertagespflegepersonen an Eltern, die eine passende Betreuung für ihr Kind suchen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Jugendamt zusammen. 

Die Kindertagespflegepersonen werden bei uns eng begleitet und fortgebildet, um den Anforderungen an die Qualität der Betreuung gerecht zu werden. Tagespflegepersonen betreuen, bilden und fördern jedes Kind gemäß seines Alters und Entwicklungsstandes. Durch die enge Bindung zwischen Kindertagespflegeperson und Kind wird die für die Entwicklung notwendige Stabilität und Sicherheit gegeben, mit der Kinder die Welt entdecken können. 

Ob Sie nun eine Kindertagespflegeperson für Ihr Kind suchen oder Interesse an dieser Tätigkeit haben, wir beraten Sie gern! 

Auf dieser Seite finden Sie die Fortbildungen für Kindertagespflegepersonen.

Zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem QHB kommen Sie über diesen Link.

Näheres zur Vermittlung einer Kindertagespflegeperson erfahren Sie hier.

Freie Betreuungsplätze

Hier finden Sie eine Übersicht über die freien Betreuungsplätze.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne unter 0231 22962 400 oder kindertagespflege@ekkdo.de


Kursdetails
Veranstaltung "Nähen am Vormittag" (Nr. S105) wurde aus dem Warenkorb entfernt.

Wenn Verhalten nach Hilfe ruft - Kinder (trauma)sensibel in der OGS begleiten NEU

fast ausgebucht (1 Plätze aus 20 sind frei)

Kursnr. F262-Y650
Beginn Do., 19.11.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Reinoldinum, 2. OG, Glassaal
Gebühr 110,00 €
Teilnehmer:innen 12 - 20

Kursbeschreibung

Wenn Verhalten nach Hilfe ruft - Kinder (trauma)sensibel in der OGS begleiten

Kinder zeigen ihr inneres Erleben oft über ihr Verhalten. Manche werden laut, wild oder wütend, andere ziehen sich zurück oder wirken wie „abgeschaltet“. Solche Reaktionen sind selten „absichtlich schwierig“. Sie sind Zeichen dafür, dass ein Kind Stress erlebt oder vielleicht in der Vergangenheit eine belastende oder traumatische Erfahrung gemacht hat.

In dieser Fortbildung geht es darum, diese Signale besser zu verstehen und Kindern die Sicherheit zu geben, die sie brauchen.

Die Teilnehmenden lernen:

  • wann Erfahrungen Kinder überfordern (Unterscheidung: Stress vs. traumatischer Stress)
  • wie das Nervensystem auf Belastung reagiert
  • warum Sicherheit die Grundlage jeder Beziehung ist

Die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges wird leicht verständlich erklärt. Sie zeigt, wie Kinder innere Spannung wahrnehmen und warum sie manchmal kämpfen, flüchten oder erstarren. Themen wie Bindung, Co‑Regulation und die unbewusste Wahrnehmung von Gefahr (Neurozeption) werden praxisnah vermittelt.

Der Schwerpunkt liegt darauf, auf die Stärken der Kinder zu schauen. Die Fortbildung zeigt Wege, wie pädagogische Fachkräfte hinter das Verhalten schauen, Bedürfnisse erkennen und Kinder liebevoll in herausfordernden Momenten begleiten können. Auch die Selbstfürsorge der Fachkräfte wird berücksichtigt.

Inhalte der Fortbildung

  • Was Trauma ist und wie es das Nervensystem beeinflusst
  • Die drei Zustände: Sicherheit, Kampf/Flucht, Erstarren
  • Wie Kinder unbewusst Gefahr wahrnehmen
  • Die Bedeutung von Bindung und gemeinsamer Regulation
  • Praxistipps für die OGS

Zielgruppe

Erzieher:innen, pädagogische Fachkräfte und alle, die mit jungen Kindern arbeiten.


Kurs teilen: