Prävention sexualisierter Gewalt

Die Präventionsfachstelle wurde im September 2021 eingerichtet, um die Gemeinden, Fachbereiche und Referate des Ev. Kirchenkreises Dortmund bei der Umsetzung des neuen Kirchengesetzes zum Schutz vor sexualisierter Gewalt (KGSsG) zu unterstützen und zu begleiten. Die verschiedenen Präventionsangebote tragen zu einer grundlegenden Sensibilisierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ev. Kirchenkreises Dortmund bei, fördern einen achtsamen Umgang untereinander und stärken die Rechte von Kindern, Jugendlichen und allen Gläubigen in unserem Kirchenkreis.

Über diesen Link finden Sie weitere Informationen zur Präventionsfachstelle 

Unsere Fortbildungen finden Sie unten in der Kursliste.

 

Kursdetails

Die Herausforderung - Das gelingende Elterngespräch NEU

Anmeldung auf Warteliste

Kursnr. F271-Y920
Beginn Di., 06.04.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
Dauer 2 Termine
Kursort Reinoldinum, 2. OG, Glassaal
Gebühr 220,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 14

Kursbeschreibung

Verbindung schaffen im Gespräch! Denn: Gespräche verbinden uns!

Das Gespräch mit den unterschiedlichen Eltern im Arbeitskontext Kita und OGS gibt es in zahlreichen Varianten: Das Aufnahmegespräch, die Elternabende, Beratungsgespräche, Gespräche zu besonderen Anlässen, Tür- und Angelgespräche oder auch (brisante oder fordernde) Elterngespräche. Ein besonders wichtiger Aspekt in der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita/OGS ist jedoch die Begleitung und Beratung von Eltern zu Entwicklungsfragen ihrer Kinder.

Aber nicht immer laufen Elterngespräche so, wie Sie es vorher geplant haben. Unverhofft kommt oft – eine Devise, die im Zwischenmenschlichen wohl nicht selten ist. Jedes Gespräch, jedes Aushandeln mit Eltern ist immer auch eine Übersetzungsleistung. Unterschiedliche Kulturen treffen zusammen, unterschiedliche Wünsche, Absichten, Weltbilder, Einschätzungen, Interessen – alle wollen abgewogen sein, um gute Lösungen zu finden. Es geht also weniger darum, die Grenze zwischen richtig oder falsch klar zu ziehen, ein „entweder-oder“ zu definieren, Widerstände zu durchbrechen, um das Eigene durchzusetzen. Sondern – wo immer es geht – geht es um die Erhaltung und Pflege einer guten Kooperation, es geht ums Zuhören, um Perspektivwechsel und damit um das Brückenbauen; zum Wohle des Kindes.


Hierzu können auch die Grundlagen der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung hilfreich sein. Wie kann ich denn ein (heraus-)forderndes Elterngespräch souverän leiten und dieses authentisch und kompetent führen? Wie jongliere ich zwischen Verständnis für die Sicht der Eltern und meiner vielleicht auch für die Eltern eher unbequemen, professionellen Standhaftigkeit im Sinne des Kindes? Hier erhalten Sie einen Überblick über Gestaltungsmöglichkeiten eines konstruktiv geführten Elterngesprächs, aber auch die Möglichkeit der Selbstreflexion zur eigenen, inneren Haltung.


Sie verfügen längst über Ihr eigenes Gestaltungsrepertoire in Elterngesprächen – jetzt sind Sie eingeladen, Ihr Vorgehen zu reflektieren, Bewährtes beizubehalten mit der Einladung, auch einmal neue, ungewohnte Wege im Elterngespräch auszuprobieren und für sich zu bewerten. Mischen Sie Ihre bewährte Vorgehensweise mit den ein oder anderen neuen Fragestellungen, vielleicht auch Haltungen und Gesprächstechniken.


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