StadtPilgerTouren. Dortmund mit anderen Augen sehen
Seit Mai 2021 kooperiert das Ev. Bildungswerk Dortmund mit der Ev. Stadtkirche St. Petri. Unter dem Titel „StadtPilgerTouren. Dortmund mit anderen Augen sehen“ werden thematische Stadtspaziergänge angeboten. Die Stadterkundungen führen rund um die Dortmunder Kirchen, zu der einen oder anderen Attraktion, aber auch immer wieder zu Orten, die bislang weniger im Fokus des Interesses standen.
Die Touren nehmen u.a. aktuelle oder gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus. Zudem finden Sie unter dem Programm auch kleinere Studienreisen oder PilgerTouren in die nähere Umgebung.
Stets lassen wir die Eindrücke auf uns wirken und nehmen uns Zeit für den Blick aufs Detail. StadtPilgerTouren stehen an der Schnittstelle von Kultur- und Kirchengeschichte, Bildung und Spiritualität und suchen einen neuen Blick auf unsere Stadt.
Sehen auch Sie Dortmund mit anderen Augen!
Die aktuellen StadtPilgerTouren finden Sie auch auf den Seiten der Ev. Stadtkirche St. Petri www.stpetrido.de
Das Projekt wird gefördert vom Ev. Kirchenkreis Dortmund und TeamGeist. StartUps für die Kirche von morgen.
Projektleitung:
Dr. Johanna Beate Lohff
Petrikirchhof 7
44137 Dortmund
Tel: 0231 22962 456
johanna.lohff@ekkdo.de
StadtPilgerTouren finden Sie auch auf Facebook:
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Wenn Verhalten nach Hilfe ruft - Kinder (trauma)sensibel in der OGS begleiten NEU
Anmeldung möglich (16 Plätze sind frei)
| Kursnr. | F262-Y650 |
| Beginn | Do., 19.11.2026, 09:00 - 16:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Reinoldinum, 2. OG, Glassaal |
| Gebühr | 110,00 € |
| Teilnehmer:innen | 12 - 20 |
Kursbeschreibung
Wenn Verhalten nach Hilfe ruft - Kinder (trauma)sensibel in der OGS begleiten
Kinder zeigen ihr inneres Erleben oft über ihr Verhalten. Manche werden laut, wild oder wütend, andere ziehen sich zurück oder wirken wie „abgeschaltet“. Solche Reaktionen sind selten „absichtlich schwierig“. Sie sind Zeichen dafür, dass ein Kind Stress erlebt oder vielleicht in der Vergangenheit eine belastende oder traumatische Erfahrung gemacht hat.
In dieser Fortbildung geht es darum, diese Signale besser zu verstehen und Kindern die Sicherheit zu geben, die sie brauchen.
Die Teilnehmenden lernen:
- wann Erfahrungen Kinder überfordern (Unterscheidung: Stress vs. traumatischer Stress)
- wie das Nervensystem auf Belastung reagiert
- warum Sicherheit die Grundlage jeder Beziehung ist
Die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges wird leicht verständlich erklärt. Sie zeigt, wie Kinder innere Spannung wahrnehmen und warum sie manchmal kämpfen, flüchten oder erstarren. Themen wie Bindung, Co‑Regulation und die unbewusste Wahrnehmung von Gefahr (Neurozeption) werden praxisnah vermittelt.
Der Schwerpunkt liegt darauf, auf die Stärken der Kinder zu schauen. Die Fortbildung zeigt Wege, wie pädagogische Fachkräfte hinter das Verhalten schauen, Bedürfnisse erkennen und Kinder liebevoll in herausfordernden Momenten begleiten können. Auch die Selbstfürsorge der Fachkräfte wird berücksichtigt.
Inhalte der Fortbildung
- Was Trauma ist und wie es das Nervensystem beeinflusst
- Die drei Zustände: Sicherheit, Kampf/Flucht, Erstarren
- Wie Kinder unbewusst Gefahr wahrnehmen
- Die Bedeutung von Bindung und gemeinsamer Regulation
- Praxistipps für die OGS
Zielgruppe
Erzieher:innen, pädagogische Fachkräfte und alle, die mit jungen Kindern arbeiten.
Reinoldinum, 2. OG, Glassaal
Schwanenwall 3444135 Dortmund


