Gesundheit - aktiv sein und entspannen

Jeder Mensch kann aktiv etwas tun, um seine Gesundheit zu erhalten oder auch zurück zu erlangen - und das kann auch viel Spaß machen!

Wie Sie bereits für Babys und Kinder gesund und lecker kochen können, erfahren Sie in unseren Kursen unter "Gesunde Ernährung".
Weitere Kochkurse finden Sie unter "Kochen & Kulinarisches".

Bewegung kommt im Alltag oft zu kurz. Um Fehlhaltungen und altersbedingten Beschwerden entgegenzuwirken finden Sie in unseren Kursen Bewegungsangebote für jedes Alter.

Zur Ruhe kommen, den hektischen Alltag ausblenden, zu sich finden und auf den eigenen Körper hören: in unseren Entspannungskursen begleiten wir Sie auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Inneren.

 

Kursdetails
Veranstaltung "Das historische jüdische Gräberfeld auf dem Dortmunder Hauptfriedhof" (Nr. C049) wurde in den Warenkorb gelegt.

Das historische jüdische Gräberfeld auf dem Dortmunder Hauptfriedhof

Anmeldung möglich (19 Plätze sind frei)

Kursnr. E262-C049
Beginn So., 08.11.2026, 15:00 - 16:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Hauptfriedhof, Eingang Rennweg - Jüdischer Friedhof Dortmund
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer:innen 10 - 20

Kursbeschreibung

Mit der Säkularisierung im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe zur kommunalen Aufgabe. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich ab, dass die neuen kommunalen Friedhöfe bald an ihre Kapazitätsgrenze stoßen würden. So entschloss man sich zur Anlage eines großen zentralen Friedhofs. Bereits bei seiner Planung wurde für die Verstorbenen jüdischen Glaubens ein eigenes Gräberfeld vorgesehen. Im März 1921 besichtigten der Rabbiner Dr. Benno Jacob und Mitglieder seiner Gemeinde den jüdischen Teil des Friedhofs, der am 16. Juli 1921 eröffnet wurde. Heute gibt es auf dem Hauptfriedhof einen alten und einen neuen jüdischen Friedhofsteil. Die StadtPilgerTour konzentriert sich auf den historischen Bereich des Friedhofs beiderseits des Weges vom Friedhofstor zum sowjetischen Ehrenmal. Hier finden sich die Grabstellen aus den 1920er Jahren, der Zeit des Nationalsozialismus einschließlich der ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs sowie der frühen Nachkriegszeit. 1962 schuf man zudem an der neu gebauten Trauerhalle ein Ehrenfeld, auf dem die Urnen von Juden beigesetzt wurden, die während der Pogromnacht 1938 sowie in Konzentrationslagern ermordet worden waren. Weitere Gedenksteine erinnern an einen Friedhof in Dortmund-Dorstfeld und die Zwangsumbettungen aus Dortmund-Wickede in der NS-Zeit. Ziel der Veranstaltung ist es, den Anteil des jüdischen Lebens in der Dortmunder Stadtgeschichte sichtbar zu machen und diesen als wichtigen Teil der Dortmunder Geschichte zu begreifen.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit statt.



 


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